Albanien hat mich auf meiner Reise immer wieder überrascht, mit lebendigen Städten, bewegender Geschichte und atemberaubender Natur. In meinem ersten Überblicksartikel habe ich dir bereits eine kompakte Rundreise vorgestellt: Albanien Rundreise in 8 Tagen mit Stopp in Nordmazedonien. Jetzt zeige ich dir 8 Orte in Albanien, die du bei deiner Reise auf keinen Fall verpassen solltest. Von Tirana über Gjirokastra bis ans Meer nach Saranda – jede Stadt hat ihren eigenen Charakter, besondere Sehenswürdigkeiten und bietet einzigartige Erlebnisse.
In diesem Artikel findest du:

8 spannende Orte in Albanien im Überblick
Tirana: Die lebendige Hauptstadt Albaniens
Albaniens Hauptstadt Tirana ist lebendig, modern und voller Überraschungen. In den letzten Jahren hat sich die Stadt rasant gewandelt: Aus ihrer grauen Vergangenheit ist ein kreatives Zentrum entstanden, das dich mit offenen Armen empfängt. Hier treffen Geschichte und Gegenwart auf spannende Weise aufeinander – osmanische Spuren, italienische Architektur und das kommunistische Erbe begegnen Street Art, hippen Cafés, modernen Museen und einem jungen, lebendigen Lebensgefühl.
Tirana Sehenswürdigkeiten
- Skanderbeg-Platz: Das Herz von Tirana ist ein großer, offener und modern gestalteter Platz, der von wichtigen Gebäuden wie dem Nationalmuseum, der Et’hem-Bey-Moschee und dem Uhrenturm gesäumt wird
- Blloku-Viertel: Das ehemals gesperrte Wohnviertel für kommunistische Funktionäre ist heute ein pulsierendes Ausgehviertel mit zahlreichen Cafés, Restaurants und trendigen Geschäften
- Namazgja-Moschee: Auch als Große Moschee von Tirana bekannt, ist die größte Moschee des Balkans
- Historisches Nationalmuseum: Beherbergt über 4.700 Exponate aus Antike und Mittelalter
- Tirana-Park mit dem künstlichen See: Die grüne Lunge der Stadt ist ein beliebter Erholungsort mit einem großen See, vielen Spazierwegen, Cafés und Sportmöglichkeiten
Meine Highlights
Bunk’Art 1: Von 1944 bis 1991 stand Albanien unter der Herrschaft einer sozialistischen Diktatur. Bis zu seinem Tod im Jahr 1985 regierte Enver Hoxha mit eiserner Faust und ließ jeden, der als potenzielle Bedrohung galt, verhaften, foltern und töten. Von Paranoia getrieben, ordnete Hoxha den Bau von unzähligen Bunkern an, von denen noch heute etwa 200.000 im ganzen Land zu finden sind. Es gibt noch Bunk’Art 2 im Stadtzentrum. In den Museen kannst du mehr über die düstere Epoche der albanischen Geschichte erfahren
- Mehr Infos: https://bunkart.al/1/home
- Eintrittspreis: 900 Lek für Erwachsene
- Besuchsdauer: 1-2 Stunden
- Wow-Fakt: Die Fledermaus ist das Tier, das am stärksten mit den Bunkern Albaniens verbunden ist. Bis jetzt wurden im Land 32 Fledermausarten verzeichnet, davon 18 in den Bunkern!


Pyramide von Tirana: Dieses markante Bauwerk, das ursprünglich als Museum für den Diktator Enver Hoxha erbaut wurde, hat sich von einem umstrittenen Symbol der Vergangenheit zu einem modernen Zentrum für Technologie und soziale Aktivitäten gewandelt
- Tipp: Der Ausblick von oben ist toll, besonders bei Sonnenuntergang, wenn die Gebäude von der Sonne angestrahlt werden!

Tipps für deinen Besuch
Restaurant-Tipp: Taverna Amazona – ein echter Geheimtipp mit hervorragender Küche. Die würzigen Köfte, knackigen Pommes und das zarte halbe Hühnchen waren köstlich, dazu frische Salate, und das alles zu einem sehr günstigen Preis. Aus Tirana selbst stammt übrigens Fërgesë, das ist gesalzener Hüttenkäse mit Gemüse wie Tomaten und Paprika.
Geheimtipp #1: Der Park Rinia bietet jede Menge Platz zum Entspannen und Genießen. Hier finden regelmäßig Feste statt, darunter das jährliche Sommerfest (Festa e Verës)
Geheimtipp #2: In der 23. Etage des 5-Sterne Maritim Hotel Plaza Tirana befindet sich eine Bar mit einem beeindruckenden Panoramablick über die Stadt
Mein Hoteltipp für Tirana: Das Hotel Boka* liegt im Herzen von Tirana, nur wenige Gehminuten von wichtigen Sehenswürdigkeiten wie dem Skanderbeg-Platz, der Pyramide von Tirana und dem Toptani Einkaufszentrum entfernt. Die zentrale Lage macht es zu einem idealen Ausgangspunkt, um die albanische Hauptstadt zu Fuß zu erkunden.




Ausflugs-Tipp: Der Nationalpark Dajti, Tiranas Hausberg, ist ein beliebtes Ausflugsziel, das eine breite Palette an Aktivitäten bietet. Er lässt sich am besten mit der Dajti Ekspres-Seilbahn erreichen (die längste Seilbahn auf dem Balkan) und bietet spektakuläre Panoramablicke.
Tour-Highlights: Von Tirana aus: Tagestour zum Bovilla-See und zum Gamti-Gebirge* oder eine Free Walking Tour*
Wie ich den Ort erlebt habe
- Must-Do: Unbedingt die kommunistische Vergangenheit der Stadt in den Bunk’Art Museen erleben
- Besonderer Moment: Mich hat der Besuch im Bunk’Art 1 tief berührt und war gleichzeitig enorm interessant, besonders der dunkle Raum, in dem die Außengeräusche des Krieges täuschend echt ertönen und die Atmosphäre der ständigen Bedrohung auf beklemmende Weise erlebbar machen
- Fazit + Was mich überrascht hat: Tirana befindet sich in einem spannenden Wandel. Besonders überrascht hat mich die enorme Bautätigkeit: In den nächsten Jahren sollen über 130 Hochhäuser entstehen. Der Besuch im Bunk’Art 1 war ein emotionaler Moment, der mir die politische Vergangenheit Albaniens auf eindringliche Weise näherbrachte. Neben der beeindruckenden Architektur sind mir auch die vielen Autos, das Verkehrschaos und der Platzmangel aufgefallen
Elbasan: Eine Stadt mit historischer Seele
Elbasan liegt etwa auf halber Strecke zwischen Tirana und Ohrid und ist eine der ältesten Städte Albaniens. Obwohl sie nicht die touristische Berühmtheit von Berat oder Gjirokastra genießt, bietet Elbasan authentische Einblicke in das moderne albanische Leben, traditionelles Handwerk und historische Stätten innerhalb der alten Stadtmauern. Nur eine Stunde von Tirana entfernt, ist Elbasan ein perfekter Tagesausflug!
Elbasan ist eine historische Stadt in Zentralalbanien, die vor allem für ihre beeindruckende Festung bekannt ist.
Sehenswürdigkeiten in Elbasan
- Festung Elbasan (Kalaja e Elbasanit): Im Zentrum der Stadt liegt die gut erhaltene Stadtmauer aus osmanischer Zeit. Innerhalb ihrer Mauern befindet sich die Altstadt von Elbasan mit gepflasterten Straßen, historischen Stätten, alten Häusern, Geschäften und Restaurants
- Königsmoschee: Eine der ältesten Moscheen Albaniens und ein stiller Ort der Ruhe mitten im historischen Viertel
- Orthodoxe St.-Maria-Kirche: Ein schönes Beispiel osmanisch-balkanischer Architektur mit bunten Fresken und Holzschnitzereien
Geheimtipp #1: Panorama von der Shkumbin-Brücke – Etwas außerhalb des Zentrums, in Richtung des Flusses Shkumbin, führt eine alte Brücke über das Tal. Von hier aus hast du einen schönen Blick auf die Stadt und die umliegenden Hügel, besonders bei Sonnenuntergang
Geheimtipp #2: Besuche Elbasan am späten Nachmittag, wenn sich die Einheimischen im Park oder in den Straßencafés treffen. Besonders atmosphärisch ist die Stadt während des Sommerfests „Dita e Verës“ am 14. März – das älteste heidnische Frühlingsfest Albaniens. Es markiert den offiziellen Übergang vom Winter zum Frühling

Tipps für deinen Besuch
Ein persönlicher Moment: Bei albanischer Musik genoss ich in einem gemütlichen Garten innerhalb der Festung einen köstlichen Macciato.
Fahrt nach Elbasan: Auf der Fahrt nach Elbasan genossen wir beeindruckende Berglandschaften, während unser Guide uns die ersten Einblicke in Albaniens reiche Kultur und Geschichte gab.
Restaurant-Tipp: „Taverna Kala“ – gemütlich im Herzen der Burg von Elbasan gelegen, mit traditioneller albanischer Küche. Besonders empfehlenswert: Tavë Elbasani, ein Ofengericht mit Lamm, Joghurt und Ei, die Spezialität der Stadt!
Korça: Das kleine Paris Albaniens
Korca liegt im Südosten Albaniens, umgeben von einer malerischen Berglandschaft. Die Stadt beeindruckt durch gut erhaltene historische Gebäude und eine harmonische Verbindung von italienischem Stil und osmanischer Architektur. Besonders schön ist, dass Korca im Gegensatz zu anderen Städten im Krieg nicht zerstört wurde und sich dadurch seine authentische Atmosphäre bewahren konnte.
Korca, eingebettet in die malerischen Berge, ist wie ein lebendiges Architektur-Museum. Glücklicherweise blieb die Stadt im Krieg verschont und beherbergt daher noch viele alte Gebäude im charmanten italienischen Stil.
Korça Sehenswürdigkeiten
- Auferstehungskathedrale (Katedralja Ortodokse Ringjallja e Krishtit): Zentrales Wahrzeichen von Korça, große orthodoxe Kirche, architektonisch interessant, mit beeindruckenden Fresken im Inneren
- Alter Basar: Der komplett renovierte Basar mit kopfsteingepflasterten Gassen versprüht historisches Flair und ist gesäumt von charmanten Cafés, Restaurants und kleinen Geschäften, ideal zum Flanieren und Verweilen
- Mirahori-Moschee und der Uhrturm: Die Moschee ist das älteste islamische Bauwerk der Region aus dem 15. Jahrhundert, ergänzt durch einen originalgetreu rekonstruierten Uhrturm im osmanischen Stil
- Panoramic Tower: Für einen fantastischen 360-Grad-Blick über die Stadt und die umliegenden Berge lohnt sich der Aufstieg über die 162 Stufen auf die Aussichtsplattform, Eintritt 50 Lek, Fahrstuhl war außer Betrieb (Tipp: Perfekter Sonnenuntergangs-Spot!)
- Brauerei Korça: Die älteste Brauerei Albaniens ist eine beliebte Attraktion, die Führungen anbietet. Im angrenzenden, weitläufigen Biergarten kannst du das lokale Bier und traditionelle Speisen genießen. Das Bier wird nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut
- Nationalmuseum für mittelalterliche Kunst: Beherbergt eine außergewöhnliche Sammlung post-byzantinischer Ikonen und Kunstwerke


Tipps für deinen Besuch
Hotel-Tipp: Das Cathedral Boutique Hotel* ist ein echtes Juwel direkt an der Kathedrale! Jedes Zimmer ist ein Unikat und modern eingerichtet. Die Standardzimmer haben zwar keinen Blick auf die Kathedrale, sondern gehen nach hinten hinaus. Das Frühstück im Untergeschoss ist gemütlich eingerichtet und bietet eine leckere Auswahl: Eiern, Würstchen, Gemüse, Obst, Müsli, Kuchen, Croissants und große Tassen Kaffee – für jeden Geschmack ist etwas dabei!
Restaurant-Tipps: „Birrari Panda“, welches hauptsächlich mediterrane, europäische und albanische Küche serviert und „Sky View Hotel & Restaurant“, das auf der obersten Etage einen Panoramablick über die Stadt bietet. Die Atmosphäre ist modern, romantisch und entspannt. Live-Musik wird ebenfalls angeboten, es gibt auch noch eine separate Bar mit leckeren Cocktails. Unbedingt den traditionellen albanischen Pancake (Petulla) probieren!
Anreise nach Korca: Die Landschaft bot ein eindrucksvolles Bild: Weite Felder mit fruchtbarem Anbau umrahmt von majestätischen Bergen. Am Straßenrand waren zahlreiche Stände aufgebaut, an denen wir frisches Gemüse und Obst, darunter Kartoffeln, Zwiebeln, Kürbisse und Kastanien, direkt von den Landwirten kaufen konnten.
Geheimtipp #1: Das HANI I PAZARIT Boutique Hotel befindet sich in einer ehemaligen Karawanserei und versprüht einen historischen Charme. Zum Hotel gehört ein beliebtes Restaurant mit einem idyllischen Innenhof
Geheimtipp #2: Das Sophie Caffè mit einer großen Auswahl an heißen und kalten Getränken (super leckere Freddoccino-Varianten!) und viele verschiedene Kuchensorten
Geheimtipp #3: Mësonjëtorja e parë shqipe – Das Gebäude, in dem die allererste albanischsprachige Schule eröffnet wurde; heute ein Museum
Tour-Highlight: Sightseeing Walking Tour* oder eine Free Walking Tour mit GuruWalk*


Wie ich den Ort erlebt habe
- Must-Do: Probiere das albanische Bier „Birra Korça“
- Besonderer Moment: Vor der Kathedrale, deren Lichter langsam angingen, sang ein Chor und schuf eine magische, andächtige Stimmung
- Fazit: Korca hat mich echt positiv überrascht! Was mir besonders gefallen hat, ist, dass Korca seinen Charme bewahrt hat und nicht von Touristen überflutet ist. Die italienische Architektur verleiht der Stadt eine ganz besondere Atmosphäre, und die Menschen sind unglaublich herzlich und gastfreundlich. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir der Besuch der Kathedrale und der atemberaubende Blick vom Panoramic Tower auf die umliegenden Berge. Ein echtes Highlight!
Gjirokastra: Die steinerne Stadt im Süden
Gjirokastra ist eine Stadt, die einen direkt in eine andere Zeit versetzt. Stell dir vor: graue Steinhäuser, enge verwinkelte Kopfsteinpflastergassen und eine beeindruckende Burg, die majestätisch über dem Tal thront. Das Wetter kann der Stadt einen ganz besonderen Charme verleihen – Nebel, Regen und die umliegenden Berge schaffen eine mystische Atmosphäre, die ich faszinierend fand.
Als UNESCO-Weltkulturerbe ist Gjirokastra berühmt für ihre einzigartige osmanische Architektur und die massiven Steinhäuser, die Festungen ähneln.
Gjirokastra Sehenswürdigkeiten
- Burg von Gjirokastra: Diese imposante Festung thront über der Stadt und bietet spektakuläre Ausblicke auf das Tal. Die Burg aus dem 12. Jahrhundert ist eine der größten Festungen auf dem Balkan
- Besichtigungsrundweg: 1000 Meter
- Besuchszeit: 1 Stunde (ohne Museen)
- Innerhalb befindet sich das Waffenmuseum (extra 200 Lek Eintritt) und das Museum von Gjirokastra
- Eintritt Burg: 400 Lek
- Tipp: In der Burg befindet sich eine große Bühne, auf der alle vier Jahre das Nationale Folklore-Festival Albaniens stattfindet
- Ausstellungsstück Fiat L6/40 Panzer (1940): Ein von nur drei verbliebenen Exemplaren weltweit
- Skenduli House: Ein exzellent erhaltenes, traditionelles osmanisches Turmhaus (Kulla) aus dem 18. Jahrhundert, das von der Besitzerfamilie persönlich geführt wird und authentische Einblicke in das historische Wohnleben der Region bietet. Eintritt 300 Lek. Absoluter Geheimtipp: Genieße vom Skenduli-Haus aus den magischen Ausblick auf die beleuchtete Stadt, wenn die Dämmerung hereinbricht
- Zekate House: Ebenfalls ein beeindruckendes historisches Herrenhaus, bekannt für seine charakteristische Architektur und den „Kule“-Stil, schöne Terrasse und fantastische Panoramaaussichten. Der Eintritt beträgt 300 Lek
- Der Tunnel des Kalten Krieges: Ein 800 Meter langes Tunnelsystem, das in den 1970er Jahren geheim von der kommunistischen Diktatur als Schutzbunker für die Regierung angelegt wurde. Eintritt 200 Lek



Tipps für deinen Besuch
Restaurant-Tipp: „Bar Restaurant Kujtimi“ – gemütliches, traditionelles Familienrestaurant mit hervorragender Küche. Besonders empfehlenswert: die vegetarische Moussaka, perfekt gewürzt und ein echtes Highlight. Der „Gallery Irish Pub“ ist ein toller Ort, um den Abend mit guter Musik ausklingen zu lassen.
Geheimtipp #1: Meide die Restaurants, die direkt am Hauptbasar Touristen ansprechen. Suche nach kleinen, familiengeführten Tavernen in den Seitenstraßen, wie zum Beispiel die „Taverna Tradicionale Sokolli“ (authentische, hausgemachte albanische Küche in einem familiären Ambiente)
Geheimtipp #2: Erkunde die weniger frequentierten, aber ebenso charmanten Viertel wie Cfaka und Dunavat. Die Wege sind steil und oft mit Kopfsteinpflaster versehen, aber die alten Häuser und die Atmosphäre sind die Mühe wert
Geheimtipp #3: Probiere lokale Gerichte wie Qifqi (Reisbällchen), Pasha Qofte (Frikadellen in Joghurtsauce) und süße Leckereien wie Oshaf (Dessert mit Schafsmilch und Feigen)
Hotel-Tipp: Das Hotel Kastro* liegt zentral, aber ruhig und bietet großzügige Zimmer, die zum Entspannen einladen. Der kleine, gepflegte Garten ist ein schöner Ort, um die Seele baumeln zu lassen. Die familiäre Atmosphäre sorgt dafür, dass man sich sofort wohlfühlt. Der Zugang vom Parkhaus ist super bequem und der Blick Richtung Burg ist einfach traumhaft. Das Frühstück lässt keine Wünsche offen.
Toller Foto-Spot: Positioniere dich am Qafa e Pazarit (Basarviertel) an der zentralen fünfarmigen Gassenkreuzung und fotografiere entlang einer der steilen, gepflasterten Gassen bergauf, sodass die traditionellen Steinhäuser den Blick auf die majestätisch thronende Festung von Gjirokastra rahmen.
Unbedingt machen: Frühmorgens die Burg von Gjirokastra besuchen und anschließend auf der Terrasse des Zekate House einen heißen Kaffee mit Blick über die Täler genießen.


Fahrt nach Gjirokastra: Die Fahrt führte durch fruchtbare Ebenen mit Apfel- und Pflaumenbäumen und durch herbstlich gefärbte Wälder zur Melesin Destillerie in Leskovik, die für ihren ausgezeichneten Gin und Raki bekannt ist – absolut empfehlenswert! Weiter ging es entlang der griechischen Grenze durch eine beeindruckende Berglandschaft, mit einem Zwischenstopp in Çarçovë, um den regionalen Kashkaval-Käse zu probieren. Die Ausblicke von den Aussichtspunkten (Viewpoint Vjosa River) waren aufgrund dichter Wolken und Nebelschwaden nur zu erahnen. Ein kurzer Kaffee am Vjosa-Fluss in Petran (Bar Restaurant Alvi) brachte uns wieder Energie, bevor wir den Këlcyra-Pass überquerten, die einzige Verbindung zwischen Süd- und Ostalbanien.
Tour-Highlight: Raki-Verkostung und Meze-Pairing mit Sommelier in Gjirokastra* oder eine Free Walking Tour*



Wie ich den Ort erlebt habe
- Besonderer Moment: Abends schlenderte ich noch durch die beleuchteten, romantischen Gassen und schoss tolle Fotos von der besonderen Architektur
- Was mich überrascht hat: Ich persönlich hatte das Gefühl, dass die Stadt viel höher liegt als nur 300 Meter. Wegen der vielen engen, steilen Gassen, die ständig bergauf und bergab führen, und weil die ganze Stadt von hohen Bergen umgeben ist, fühlt es sich einfach höher an
- Fazit: Die Burg von Gjirokastra war wirklich ein tolles Erlebnis! Die beeindruckende Architektur hat mich begeistert, und die besondere Stimmung an diesem regnerischen Tag mit nur wenigen Touristen hat das Ganze noch einzigartiger gemacht. Besonders gut haben mir die romantische, verwinkelte Altstadt und die fantastischen Panoramaaussichten von der Burg aus gefallen
Saranda: Beliebte Küstenstadt an der albanischen Riviera
Saranda, eine der beliebtesten Küstenstädte Albaniens, ist das Tor zur Albanischen Riviera. Mit ihrer langen Promenade, dem glasklaren Meerwasser und der Nähe zu Natur-Highlights wie dem Blue Eye oder dem Butrint-Nationalpark bietet sie ein echtes Urlaubsparadies. Und das Beste: Auch im Herbst lässt sich hier noch das mediterrane Flair genießen – mildes Licht, Olivenbäume und eine erfrischende Meeresbrise sorgen für eine entspannte Atmosphäre.
Saranda Sehenswürdigkeiten
- Burganlage Lekuresi (Kalaja e Lëkurësit): Auf einem Hügel über Saranda befindet sich die Burg Lëkurësi aus dem 16. Jahrhundert. Von hier aus genießt du einen atemberaubenden Panoramablick über die gesamte Bucht von Saranda, die Insel Korfu und die albanische Küstenlandschaft, besonders bei Sonnenuntergang. Es gibt ein Restaurant vor Ort. Tipp: Der Ort ist sehr beliebt, reise mindestens eine halbe Stunde früher an
- Mirror Beach: Gilt als einer der schönsten Strände in der Nähe von Saranda. Dieser Kiesstrand ist ideal zum Entspannen und Schwimmen
- Promenade von Saranda: Die belebte Uferpromenade lädt zu entspannten Spaziergängen ein und ist gesäumt von Restaurants und Cafés, von denen man eine hervorragende Aussicht auf das Meer und den Hafen hat
- Synagoge und Basilika: Im Stadtzentrum kannst du die Überreste einer Synagoge und einer frühchristlichen Basilika besichtigen, die einen Einblick in die Geschichte der Stadt geben
Tipps für deinen Besuch
Hotel-Tipp: Das Hotel Vola* liegt nicht direkt im Zentrum, bietet jedoch eine ruhige Atmosphäre an der Hauptstraße. Es verfügt über einen Pool und zeichnet sich durch eine moderne, saubere, aber etwas sterile Einrichtung aus. Die großzügigen Balkone bieten einen herrlichen Blick auf das Meer. Das Frühstücksbuffet bietet eine vielfältige Auswahl.


Restaurant-Tipps: „Arja’s Fish Restaurant“ – Frisch gegrillter Lachs, hervorragende Garnelen-Pasta und Salate. Das teuerste Restaurant auf unserer Reise. Für einheimische Küche und frische Meeresfrüchte abseits der touristischen Hauptpromenade empfehle ich dir außerdem das „Traditional Restaurant Argjiro“. Es ist bekannt für traditionelle albanische Gerichte und die herzliche Gastfreundschaft. Auch die „Taverna Del Mare“ bietet frische Meeresfrüchte zu guten Preisen an.
Ausflugsziele: Von Saranda aus erreichst du schnell drei absolute Highlights der Region. Die UNESCO-Welterbestätte Butrint entführt dich in die Antike mit beeindruckenden griechischen und römischen Ruinen inmitten einer malerischen Lagunenlandschaft. Für Entspannung pur sorgen die Strände von Ksamil, oft als „albanische Karibik“ bezeichnet, mit ihrem weißen Sand und kristallklarem Wasser. Und ein Muss für Naturfreunde ist das „Blaue Auge“, eine faszinierende Karstquelle, deren tiefblaue Farbe dich garantiert staunen lässt.
Fahrt nach Saranda: Unsere Fahrt von Gjirokastra nach Saranda führte uns über kurvige Serpentinen durch ein kleines Bergmassiv, begleitet von spektakulären Ausblicken auf die albanische Landschaft. Unterwegs legten wir einen kurzen Stopp am berühmten Blue Eye ein, bevor das weite Meer sichtbar wurde.
Tour-Highlight: Ionische Küste Versteckte Strände und Höhlen Bootstour*


Wie ich den Ort erlebt habe
- Ein persönlicher Moment: Bei einem tollen Sonnenuntergang von der Festung mit fantastischem Licht genoss ich die Aussicht über das Meer und die Umgebung
- Unbedingt machen: Genieße den Sonnenuntergang auf der Lekuresi-Festung!
- Fazit: Saranda hat sich in wenigen Jahren von einem ruhigen Küstenort zu einem stark touristischen Hotspot entwickelt, das merkte ich sofort. Ende Oktober war bereits vieles geschlossen, doch gerade das brachte eine angenehme Ruhe mit sich. Bei milden 20 Grad und strahlender Sonne konnten wir die Stadt ohne Trubel erleben. Der Sonnenuntergang von der Festung aus war einer der schönsten Momente unserer gesamten Reise. Saranda mag touristisch sein, aber für diese Aussicht lohnt sich jeder Besuch
Berat: Die „Stadt der tausend Fenster“
Berat, die berühmte „Stadt der tausend Fenster“, gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und verzaubert mit ihren weißen, die sich terrassenförmig den Hang bis zum Osum-Fluss hinunterziehen. Die außergewöhnlich gut erhaltene osmanische Architektur der Altstadtviertel, die majestätisch über der Stadt thronende Burg und die engen, historischen Gassen verleihen Berat eine Atmosphäre, die sich wie eine Reise in die Vergangenheit anfühlt. Zusammen mit dem Fluss und der malerischen Bergkulisse entsteht ein Stadtbild, das zu den eindrucksvollsten in ganz Albanien zählt.
Die ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Stadt Berat verzaubert mit ihrer besonderen Architektur, bei der die Fenster der weißen Häuser zu beiden Seiten des Osum-Flusses in dichter Reihe angeordnet sind.
Berat Sehenswürdigkeiten
- Burg von Berat (Kalaja e Beratit): Diese riesige Festung aus dem 13. Jahrhundert ist das Herzstück der Stadt und thront majestätisch über dem Osum-Fluss. Innerhalb der Burgmauern befindet sich ein ganzes Dorf mit bewohnten Gassen, Ruinen von Moscheen und mehreren Kirchen
- Altstadtviertel Mangalem & Gorica: Die gut erhaltenen osmanischen Häuser, die sich die steilen Hänge hinaufziehen und auf den Fluss blicken, gaben Berat den Beinamen „Stadt der tausend Fenster“
- Mangalem: Das muslimische Viertel unterhalb der Burg, bekannt für seine malerischen Kopfsteinpflasterstraßen und traditionelle Architektur
- Gorica: Dieses christlich geprägte Viertel auf der gegenüberliegenden Flussseite ist ruhiger und bietet von seinem Hang aus den ikonischen Blick auf Mangalem und die Burg
- Gorica-Brücke: Die historische Fußgängerbrücke verbindet die Viertel Mangalem und Gorica. Sie ist ein Wahrzeichen der Stadt und ein beliebter Ort für Fotos mit Blick auf die Altstadt und die Burg
- Nationales Ikonenmuseum Onufri: Dieses einzigartige Museum befindet sich in der Kirche der Entschlafung der Heiligen Maria innerhalb der Burgmauern. Es beherbergt eine beeindruckende Sammlung byzantinischer Ikonen, darunter Werke des berühmten albanischen Ikonenmalers Onufri aus dem 16. Jahrhundert
- Ethnografisches Museum: Das Museum ist in einem traditionellen Berat-Haus aus dem 18. Jahrhundert untergebracht und bietet einen faszinierenden Einblick in das traditionelle albanische Familienleben, die Kultur und das Handwerk der Region

Tipps für deinen Besuch
Hoteltipp: Das Hotel Onufri* besticht durch seine zentrale und doch ruhige Lage. Es bietet historisch eingerichtete Zimmer mit kleinen Balkonen und eine entspannte Atmosphäre. Das Frühstück wird ohne großes Buffet serviert. Die ideale Lage ermöglicht es, die Altstadt bequem zu Fuß zu erkunden.
Geheimtipp: Besuch eines Weinguts – Die Region um Berat ist bekannt für ihren Wein. Ein Besuch in einem lokalen Weingut (z.B. Cobo Winery) bietet die Möglichkeit zur Weinprobe und zum Kennenlernen der albanischen Weinkultur.



Ausflugsziele: Osum-Schlucht & Bogovë-Wasserfall – Für Naturliebhaber sind diese Orte ideale Tagesausflugsziele von Berat. Die Osum-Schlucht wird oft als „Grand Canyon Albaniens“ bezeichnet und bietet Möglichkeiten zum Schwimmen, Rafting und Erkunden. Der nahegelegene Bogovë-Wasserfall ist ein erfrischender Ort zum Entspannen.
Restaurant-Tipps: „Gimis House Hotel & Restaurant“ – familiengeführtes Lokal mit hausgemachten, regionalen Gerichten; ideal für traditionelle albanische Platten, gratis Raki und Zahlung in Euro möglich. „Eni Traditional Food Berat“ für authentische albanische und mediterrane Küche.
Tour-Highlights: Entdecke Albanien mit einem Kochkurs mit Verkostung* oder eine Free Walking Tour*

Wie ich den Ort erlebt habe
- Must-Do: Der Blick von der Burg über Berat ist bei Sonnenschein einfach beeindruckend – die weißen Häuser ziehen sich wie ein Mosaik den Hang hinauf. Außerdem wirkt die Stadt in der Dämmerung mit ihren beleuchteten Fenstern besonders stimmungsvoll und bietet großartige Fotomotive
- Ein persönlicher Moment: Bei einem leckeren Macchiato genoss ich von der Festung aus den sonnigen Blick auf die „Stadt der tausend Fenster“
- Mein Eindruck: Berat hat mich mit seinem Charme echt positiv überrascht! Die Stadt hat so eine gemütliche Atmosphäre, dass man am liebsten ein bisschen länger bleiben möchte. Mit etwas mehr Zeit könnte man die verschiedenen Viertel noch besser kennenlernen, tiefer in das charmante Altstadtflair eintauchen und noch mehr versteckte Ecken entdecken – sei es in kleinen Werkstätten, auf traditionellen Märkten oder in den verträumten Gassen, die sich den Berghang hinaufziehen. Auch die Umgebung von Berat hat einiges zu bieten, sodass man hier problemlos ein paar Tage länger verbringen könnte
Durrës: Antike Ruinen treffen auf Adriaküste
Durrës, eine der ältesten und bedeutendsten Städte Albaniens, empfängt dich mit einer faszinierenden Mischung aus Geschichte und lebendigem Küstenflair. Als größter Hafen des Landes ist die Stadt ein Schmelztiegel der Kulturen, in dem antike römische Ruinen direkt auf moderne Cafés an der Adriaküste treffen. Entdecke die reiche Vergangenheit im beeindruckenden Amphitheater und genieße gleichzeitig das entspannte mediterrane Leben an den weitläufigen Stränden und der belebten Promenade.
Durrës Sehenswürdigkeiten
- Amphitheater von Durrës: Das größte römische Amphitheater auf dem Balkan wurde im 2. Jahrhundert unter Kaiser Trajan erbaut. Heute sind die gut sichtbaren Überreste, einschließlich einer byzantinischen Kapelle mit Mosaiken, ein absolutes Muss; gilt als technisches und architektonisches Meisterwerk der Antike
- Das Amphitheater hat eine elliptische Form mit einem Durchmesser von 136 Metern und einer Höhe von etwa 20 Metern und konnte bis zu 20.000 Zuschauer fassen
- Montag bis Sonntag: 09:00 – 14:00 Uhr und 17:00 – 21:00 Uhr
- Eintrittspreis: 300 Lek
- Venezianischer Turm: Am südwestlichen Ende der Stadtbefestigung befindet sich dieser runde Wehrturm aus dem 15. Jahrhundert. Er wurde unter venezianischer Herrschaft erbaut und beherbergt heute eine Bar. Eintritt 600 Lek
- Archäologisches Museum: Das Museum zeigt die reiche Geschichte der Stadt mit griechischen, römischen und byzantinischen Artefakten, die Tausende von Jahren alt sind
- Stadtmauern: Reste der mittelalterlichen Stadtmauern sind an verschiedenen Stellen in der Altstadt zu finden und zeugen von der wechselvollen Geschichte der Stadt
- Sfinksi: Moderne, architektonische Gestaltung und ein beliebter öffentlicher Platz an der Uferpromenade. Es handelt sich um eine große, stufenförmige Betonplattform, deren Profil aus der Ferne oder aus bestimmten Blickwinkeln an die Form einer ägyptischen Sphinx erinnert
Tipps für deinen Besuch
Hoteltipp in Durres: Das Hotel Arvi* bietet saubere, moderne Zimmer mit Meerblick, ein reichhaltiges Frühstück und eine gemütliche Atmosphäre. Es liegt direkt an der Uferpromenade und nahe archäologischen Sehenswürdigkeiten. Die Zimmer in der 6. Etage bieten einen fantastischen Blick auf das Meer und die Promenade.
Restaurant-Tipp: „Mema House“ – Das Risotto mit Garnelen war ein absoluter Genuss – cremig, aromatisch und perfekt abgeschmeckt. Authentische, traditionelle albanische Küche in einer gemütlichen und einladenden Atmosphäre. Die Bar „Bottle Brothers“ ist ein absolutes Highlight für Cocktail-Liebhaber.


Tour-Highlights: Kruja-Burg & Basar mit traditionellem Mittagessen* oder eine Free Walking Tour mit GuruWalk*
Geheimtipp #1: Kap Rodon – Für einen Ausflug in die Natur bietet sich das Kap Rodon an. Hier befinden sich die Ruinen der Skanderbeg-Burg sowie die Kirche St. Antonius. Man kann geführte Touren oder Jeep-Safaris unternehmen
Geheimtipp #2: Bestes Eis gibt es in der Gelateria Çela
Wie ich den Ort erlebt habe
Ein persönlicher Moment: Als der Tag sich langsam dem Ende zuneigte, schlenderten wir gemütlich zur Promenade. Der Sonnenuntergang tauchte Meer und Himmel in ein wunderschönes, warmes Farbspiel, perfekt für die letzten Tage in Albanien.
Fazit: Durrës hat einen spannenden Mix aus antiken Sehenswürdigkeiten, entspanntem Strandleben und lebendiger Stadtatmosphäre. Es ist perfekt, um Geschichte und Meer miteinander zu verbinden. Mir persönlich hat Durrës gefallen, man muss sich jedoch bewusst sein, dass die Stadt, besonders im Strandbereich, sehr dicht bebaut ist. Für einen reinen Sommerurlaub am Strand ist die Atmosphäre aber sicherlich lebendig und absolut in Ordnung.
Kruja: Die Stadt des Nationalhelden
Kruja ist eine jener Städte, die sofort einen besonderen Eindruck hinterlassen. Hoch oben am Berghang gelegen, bietet sie einen spektakulären Blick über die weiten Ebenen bis hin zur Adriaküste. Historisch ist Kruja eine echte Ikone: Die Stadt gilt als Zentrum des Widerstands gegen die Osmanen und als Heimat des gefeierten Nationalhelden Skanderbeg. Doch neben der beeindruckenden Geschichte begeistert Kruja mit einer charmanten Altstadt, traditionellen Handwerksbetrieben und einer dramatischen Landschaft.
Nur eine kurze Autofahrt von Tirana entfernt liegt Kruja. Die Hauptattraktionen konzentrieren sich um die historische Festung!
Kruja Sehenswürdigkeiten
- Burg von Kruja: Die Burg aus dem 5. Jahrhundert, die als Hauptsitz des Nationalhelden Skanderbeg diente, ist der Höhepunkt eines jeden Besuchs. Das Burggelände kann kostenlos und rund um die Uhr erkundet werden und bietet einen Panoramablick auf die Stadt und die umliegende Landschaft. Im Inneren der Burg gibt es zwei Hauptmuseen:
- Nationales Skanderbeg-Museum: Dieses Museum ist im Inneren der Burg zu finden und widmet sich der Geschichte Albaniens und dem Freiheitskampf Skanderbegs gegen das Osmanische Reich
- Ethnografisches Museum von Kruja: In einem gut erhaltenen osmanischen Haus aus dem 18. Jahrhundert bietet das Museum Einblicke in den traditionellen albanischen Lebensstil
- Alter Basar: Kulturelles Erbe aus dem 18. Jahrhundert mit 33 Blocks und 150 Geschäften und seinen gepflasterten Gassen. Hier findest du eine große Auswahl an traditionellem albanischem Kunsthandwerk, darunter handgewebte Teppiche, Silberwaren, Holzschnitzereien und Antiquitäten. Er ist einer der ältesten und am besten erhaltenen Basare in Albanien. Er brannte dreimal ab, wurde aber immer wieder wiederaufgebaut. 2015 wurde er restauriert
Tipps für deinen Besuch
Geheimtipp: Für Naturliebhaber und Ruhesuchende, die dem Trubel der Burg entkommen möchten, lohnt sich ein Abstecher auf den Kruja-Berg. Der Gipfel ist ein bedeutendes Ziel für Pilger, da sich dort die Gedenkstätte des bektaschitischen Heiligen Sari Salltik befindet. Doch auch als Nicht-Pilger wird man reich belohnt: Die Aussicht von dort oben ist schlichtweg atemberaubend und bietet ein unvergleichliches Panorama über die Ebenen bis hin zur Adriaküste. Die bequeme Option ist die Fahrt über eine Serpentinenstraße mit dem Auto. Wenn du es aktiver magst, kannst du den Berg auch hinauf wandern.
Wie ich den Ort erlebt habe
- Must-Do: Über den Alten Basar und die Kopfsteinpflasterstraßen schlendern, die Atmosphäre hier ist einzigartig: traditionelle Läden, Handwerkskunst, freundliche Händler und das Gefühl, an einem besonderen Ort der albanischen Kultur zu sein
- Persönlicher Moment: Auf der Festung Kruja begegneten wir einer albanischen Schulklasse, die Mädels waren neugierig und schüchtern und wollten sich ein bisschen mit uns unterhalten
- Fazit: Kruja hat mir sehr gut gefallen. Die Mischung aus Berglandschaft, Nationalstolz, charmantem Basar und eindrucksvoller Festung macht die Stadt zu einem echten Highlight. Ein längerer Aufenthalt lohnt sich, um das kulturelle Leben intensiver zu erleben


Albanien hat mich auf meiner Reise immer wieder überrascht. Die 8 Orte in Albanien, die ich dir hier vorgestellt habe, zeigen die Vielfalt dieses kleinen, aber faszinierenden Landes: von der quirligen Hauptstadt Tirana über das historische Gjirokastra bis hin zur entspannten Küstenstadt Saranda. Jede Stadt hat ihren eigenen Charme, besondere Sehenswürdigkeiten und unvergessliche Momente zu bieten. Wenn du Albanien entdeckst, nimm dir Zeit, diese Orte in Albanien bewusst zu erleben.

Hallo Meike, der Blog bzw travel guide ist dir wieder sehr gelungen, so informativ und mit tollen Erfahrungsberichten. Albanien hatte ich als Reiseziel so gar nicht auf dem Schirm, aber sollte man sich echt mal anschauen.
Liebe Grüße
Julie
Hey Julie, vielen Dank für deinen Kommentar. Ich kann dir Albanien auf jeden Fall empfehlen. 🙂 Liebe Grüße