Innerhalb von nur wenigen Jahren hat sich der Camino Portugues mit Abstand zum zweitbeliebtesten Jakobsweg der Iberischen Halbinsel nach dem Camino Francés entwickelt – und das nicht ohne Grund. Der abwechslungsreiche Weg führt entlang des Meeres, durch reizvolle Dörfer, kühle Wälder, Weinberge, Meeresbuchten und zu interessanten Sehenswürdigkeiten. Wer Portugal und Spanien mit ihren freundlichen Menschen kennenlernen will, ist hier genau auf dem richtigen Weg. Seit der Jakobsweg ab Porto markiert wurde und es Flugverbindungen nach Porto und Santiago de Compostela gibt, hat er rasant an Beliebtheit gewonnen. Also, hast du auch schon überlegt, pilgern zu gehen oder planst du schon deine Pilgerreise? Dann wünsche ich dir schon mal „Bom caminho“, „Buen camino“ und „Ultreia“!

Der erste Teil der Strecke von Porto bis Caminha führt fast ausschließlich entlang der portugiesischen Atlantikküste, geprägt von schönen und abwechslungsreichen Landschaftsbildern. Ab Caminha geht es durch die hügelige und grüne Landschaft Galiciens bis nach Santiago – der Pilgerhauptstadt.

Die Hauptrouten des portugiesischen Jakobsweges

Der Camino Portugues bezeichnete ursprünglich die nördliche Route des Jakobsweges, die aus Portugal kommend über Tui, Redondela, Pontevedra und Padrón nach Santiago de Compostela verläuft. Heute steht der Name jedoch für verschiedene überlieferte Jakobswege, die in Portugal starten. Es gibt verschiedene Varianten des portugiesischen Jakobsweges. Der traditionell zentrale Weg heißt Camino Portugues Central. Der Küstenweg nennt sich Camino Portugues da Costa. Die beiden Varianten beginnen in Porto und treffen an der spanischen Grenze wieder zusammen. Von Porto bis Santiago sind es je nah Route zwischen 240 und 280 Kilometer, wovon circa 118 Kilometer in Spanien (Galicien) verlaufen.

Pilgern von Porto nach Santiago de Compostela – ein Erlebnis!

Wenn du dich mit dem Camino Portugues auseinandersetzt, wirst du schnell feststellen: DEN EINEN portugiesischen Jakobsweg gibt es nicht. Da ist vom Camino Portugues Central, Camino Portugues da Costa oder Camino Portugues Küstenweg (Senda Litoral) die Rede. Aber auch Wegvarianten wie die spirituelle Route gibt es, wo eine Seeroute inbegriffen ist. Der offizielle portugiesische Jakobsweg startet auch eigentlich in Lissabon, aber der Abschnitt ab Porto gewinnt immer mehr an Beliebtheit. Hier eine kleine Übersicht über die drei verschiedenen Hauptrouten:

  1. Camino Portugues Central: Das ist der traditionelle portugiesische Jakobsweg, dieser ist 245 Kilometer lang und verläuft durch das Landesinnere Portugals und Spaniens bis nach Santiago de Compostela
  2. Camino Portugues da Costa: Das ist der offizielle Küstenweg mit insgesamt 270 Kilometern Länge. Nach circa 180 Kilometer endet der küstennahe Weg im Ort Redondela, wo er in den Camino Portugues Central mündet und diesem rund 85 Kilometer lang bis in die Pilgerhauptstadt folgt. Auch wenn der Camino Portugues da Costa als küstennah bezeichnet wird, sollte der Name nicht darüber hinwegtäuschen, dass man hier immer wieder die Atlantikküste verlässt und stattdessen durch Dörfer und Ortschaften im Landesinneren wandert. Perfekt also für Pilger, die die ländlichen Gebiete ebenso kennenlernen möchten, wie die Regionen mit Meerblick
  3. Camino Portugues Küstenweg (Senda Litoral): Das ist die neuere längere Küstenvariante, diese sorgt für Atlantikfeeling pur. Die Gesamtlänge beträgt 285 Kilometer – auch hier mündet der Weg nach knapp 200 Kilometer in Redondela auf den Camino Portugues Central, der dann die Richtung bis zum Ende des Jakobsweges in Santiago de Compostela vorgibt; in 10-14 Tagesetappen machbar, je nach Kondition

Du musst dich nicht schon vor deiner Pilgerreise entscheiden, welche Route du laufen willst. Wenn du beispielsweise auf dem Küstenweg bist, gibt es immer mal wieder Möglichkeiten, auf den zentralen Weg abzubiegen. Es gibt drei beliebte Stationen für einen Streckenwechsel vom Camino Portugues da Costa auf den Camino Portugues Central: Vila do Conde, Viana do Castelo und Caminha. Ich hatte mich jedoch von Beginn an für die neue Küstenvariante Senda Litoral entschieden, war aber auch streckenweise auf dem offiziellen Küstenweg unterwegs.

Der Camino Portugues ist heute gemäß den Statistiken des Pilgerbüros in Santiago noch vor dem Camino del Norte und der Via de la Plata der beliebteste Jakobsweg nach dem Camino Francés. Einige starten bereits in Lissabon. Ab Porto gibt es inzwischen ein sehr gutes Netz an Unterkünften, die sich aus günstigen Herbergen und Pensionen zusammensetzt. Der relativ einfache und gut markierte Wegverlauf sowie die kurzen Entfernungen zwischen den Dörfern machen ihn zu einem ideale Weg für Pilgeranfänger, so wie mich.

Gut vorbereitet – Allgemeine Informationen

Als Jakobsweg-Einsteiger wirst du dir die verschiedensten Fragen stellen, bevor es losgeht: Wie bereite ich mich am besten vor? Welche Ausrüstung gehört auf die Packliste? Welche Kleidung benötige ich? Wieviel darf mein Rucksack wiegen? Welche Kosten kommen auf mich zu? Wo übernachte ich am besten? Soll ich die Unterkünfte vorreservieren? Welche Rolle spielt der Pilgerausweis auf dem Jakobsweg? Welche Gepflogenheiten sollte ich kennen? Sollte ich spanisch oder portugiesisch sprechen können? Ist es sicher, alleine zu reisen? Um dir den Einstieg zu erleichtern, habe ich die wichtigsten Informationen zusammengefasst:

Der Pilgerausweis (spanisch: credencial de peregrino) hat eine genauso lange Tradition wie die Jakobsmuschel. Er gilt als offizieller Ausweis für den Jakobsweg, meist musst dieser vor allem in kirchlichen und offiziellen Herbergen vorgelegt werden, um z.B. auch Vergünstigungen zu erhalten. Auch wird heute mittels eines Stempels im Ausweis die Ankunft an den verschiedenen Orten bestätigt. Manche Pilger sind hier in eine Art Sammelleidenschaft verfallen und versuchen, Stempel an jedem Ort wie z.B. Kirchen, Bars, Restaurants, Touristeninfos oder Ämtern zu erhalten. Mir hat das Sammeln auch viel Spaß bereitet, mein Pilgerpass war am Ende der drei Wochen komplett vollgestempelt. Ich habe meinen Pilgerausweis bei der Deutschen St. Jakobus-Gesellschaft beantragt, unter diesem Link kannst du ihn bestellen.

Die Jakobsmuschel gilt seit dem Mittelalter als DAS Symbol für den Jakobsweg. Die Entstehung dieser Tradition ist jedoch nicht ganz klar. Die Legende berichtet, dass einst ein junger Adliger, der von dem heiligen Jakobus vor dem Ertrinken gerettet wurde, völlig mit Muscheln bedeckt aus dem Wasser stieg. Seither gilt die Muschel als Schutzzeichen des heiligen Jakobus und somit auch als Erkennungszeichen für Pilger. Andere Deutungen gehen schlichtweg davon aus, dass die beeindruckten Pilger die Muschel von ihrem abschließenden Besuch des Meeres als Souvenir und Beweis für ihre Reise mitgebracht haben.

Die Compostela ist DAS Pilgerzeugnis, was du in Santiago de Compostela im Pilgerbüro erhalten kannst. Voraussetzungen dafür sind, dass du die letzten 100 Kilometer des Camino zu Fuß bestritten hast, und dies mit zwei Stempeln pro Tag im Pilgerausweis nachweisen kannst. Bei mir persönlich wurde das nicht kontrolliert, aber davon ist nicht auszugehen. Für mich war das Zeugnis nicht so wichtig, ich wollte lediglich den letzten Stempel von der Kathedrale in Santiago haben. Diesen bekommst du übrigens auch im Pilgerbüro. Dort musst du mit einem QR Code am Eingang ein Formular ausfüllen, um eine Wartenummer zu erhalten.

Es gibt auch noch weitere Zertifizierungen für Pilger, die den Weg gegangen sind und weitere „schriftliche“ Erinnerungen mitnehmen möchten. Das „Certificado de Distancia“ ist eine Art Streckenzertifikat und die einzige Zertifizierung des Jakobsweges, die die Kathedrale neben der Compostela ausstellt. Das Streckenzertifikat bescheinigt die Anzahl der Kilometer, die du gelaufen bist, unabhängig vom Beginn des Pilgerweges. Es gibt den Tag und den Startpunkt, die Kilometer, sowie den Tag der Ankunft und die Route an. Es kostet 3€.

Dann gibt es noch die „Pedronía“, welche die Stadt Padrón, wo der Legende nach die Überreste des Apostels ankamen, ausstellt. Um sie zu erhalten, musst du mindestens 18 km nach Padrón zurücklegen, entweder von Santiago de Compostela oder von einem beliebigen Ort.

Hier findest du weiterführende Informationen:

  • Für detaillierte Karten von Luis Freixo unter caminador.es
  • Outdoor Führer gronze.com
  • Verschiedene Apps wie die Buen Camino App

Deine Ausrüstung

Allgemein wird gesagt, dass ein Wanderrucksack einschließlich Proviant nicht mehr als 10% des eigenen Körpergewichtes wiegen darf. Leider weiß ich nicht, was mein Rucksack gewogen hat, da ich keine Waage hatte. Ich schätze, dass der Rucksack circa 8 kg gewogen hat. Wenn du eine detaillierte Packliste haben möchtest, schicke ich dir diese gerne zu. Ansonsten sind meiner Meinung nach diese Dinge das Wichtigste: ein leichter und angenehm zu tragender Wanderrucksack, gut eingelaufene Wanderschuhe, gute Wandersocken und der Pilgerausweis.

Mein Rucksack-Tipp: Forclaz 40 Liter im Handgepäckformat von Decathlon.

Unterkünfte auf dem Camino

Unterkünfte sind reichlich vorhanden und für jeden Geldbeutel ist etwas dabei. Es gibt offizielle und private Pilgerherbergen, Pensionen, Campingplätze, Hotels, Gasthäuser und Jugendherbergen. Eine Reservierung von Betten ist grundsätzlich nur in privaten Herbergen sowie in den Jugendherbergen, Hotels, Pensionen und auf Campingplätzen möglich. Das heißt, die offiziellen oder kirchlichen Herbergen nehmen keine Reservierung an, hier läuft es nach dem Motto: „Wer zuerst kommt…“. In diesen Pilgerherbergen kostet eine Übernachtung nicht mehr als 13€ unter Vorlage deines Pilgerausweises, und du musst damit rechnen das du teilweise mit sehr vielen Menschen unter einem Dach schlafen musst.

Ich war in drei Wochen nur in einer einzigen offiziellen Pilgerherberge, und das auch eher unfreiwillig, da ich nicht mehr laufen konnte. Die Auswahl an Unterkünften findest du u.a. in der Camino App (leider ist der Verfasser der App gestorben und sie beinhaltet nun keine aktuellen Updates mehr), unter gronze.com oder unter booking.com. Du kannst die Unterkünfte auch bei Google suchen und diese direkt kontaktieren.

In meinem Beitrag „So kommst du sicher ans Ziel: Etappen – und Unterkunftsübersicht + Kosten“ findest du detaillierte Informationen zu den einzelnen Unterkünften plus Kosten.

Anreisemöglichkeiten

  • Flugzeug: Ryanair, Easyjet, Iberia und Vueling fliegen regelmäßig zwischen Deutschland, Portugal und Spanien. Es ist auch möglich, einen Gabelflug zu buchen, also Anreise nach Porto und Rückreise von Santiago de Compostela
  • Fernbus (z.B. mit Eurolines)
  • Zug (meist die teuerste Variante)
  • oder du startest vor deiner eigenen Haustür 🙂

Ein kleines Wörterbuch für deine Pilgerreise

DeutschPortugiesischSpanisch
Guten MorgenBom diaBuenos días
Guten TagBoa tardeBuenas tardes
Guten AbendBoa noiteBuenas noches
HalloOláHola
auf WiedersehenAdeusAdíos
Bis späterAté logoHasta luego
Guten WegBom CaminhoBuen camino
Por favorPor favorBitte
DankeObrigado/aGracias

Warum solltest du dich für den portugiesischen Jakobsweg entscheiden?

Zu Beginn habe ich mir natürlich auch die Frage nach DEM perfekten Weg gestellt. Ich wusste, dass ich das Meer sehen wollte, und das es ein Weg sein sollte, der für Anfänger geeignet ist. Folgende Punkte überzeugten mich, den portugiesischen Jakobsweg zu pilgern:

  • Er ist für Anfänger sowieso Fortgeschrittene gleichermaßen attraktiv
  • Vielfältiges Jakobswegenetz
  • Gute Infrastruktur der Unterkünfte und Herbergen, so dass es eher unüblich ist, dass man gar keine Unterkunft findet
  • Gute Planung der Tagesetappen möglich
  • Man kann gleich zwei Länder kennenlernen: Portugal und Spanien
  • Perfekt für Menschen, die das Meer lieben
  • Der Jakobsweg ist maximal 290 Kilometer lang, je nach Route
  • Dadurch ist es möglich, die Distanz in 11-14 Tagen zu schaffen, so dass es auch für Menschen geeignet sind, die weniger Zeit haben
  • Die Wegbeschilderung ist sehr gut ausgebaut, überall gibt es Pfeile, die die Richtung anzeigen – sogar für Menschen ohne jeglichen Orientierungssinn möglich
  • Der Schwierigkeitsgrad des Weges ist einfach bis moderat
  • Perfekt für Alleinreisende, denen noch die gewisse Nähe zur Zivilisation wichtig ist
  • Last but not least war für mich die Kulinarik und Gastfreundlichkeit der beiden Länder ausschlaggebend

Der Camino Portugues da Costa ist geeignet für Küstenliebhaber, Alleinreisende und Jakobsweg-Anfänger

Die beste Reisezeit für den portugiesischen Küstenweg sind die Monate April bis Oktober. Während der Sommerferien im Juli/August musst du an den Küstenabschnitten nicht nur mit einem erhöhten Pilger-, sondern auch mit einem hohen Badegästeaufkommen rechnen.

Mein persönliches Warum?

Im Winter 2021/2022 geriet ich durch die Unzufriedenheit in meinem letzten Job in eine kleine Sinnkrise. In dieser Zeit prallten zwei Flutwellen auf mich ein. Zum einen die Flutwelle der Unzufriedenheit, die mir Gedankenkarusselle, negative Gedanken, Ängste, Zweifel und innere Unruhe brachte. Mit der anderen Flutwelle tauchten ein innerer Ruf nach „mehr“ und Sinnfragen wie „Wer bin ich?“, „Warum bin ich eigentlich hier?“ oder „Was ist mir wirklich wichtig?“ auf. Was folgte, war ein großer Bewusstseinsschritt und eine andere Wahrnehmung der Welt. Ich habe mich gefühlt, als würde ich mit einem Fuß auf der Handbremse stehen, und mit dem anderen auf dem Gaspedal. Ich begann, mich mit mit meiner inneren Gefühlswelt, Bewusstwerdung und der Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen.

Im Frühjahr 2022 beendete ich die Tätigkeit bei dem Job, der mich (danke dafür) in diese Richtung brachte. Denn meiner Meinung nach ist die mentale Gesundheit genauso wichtig wie die körperliche Gesundheit, wenn nicht sogar noch wichtiger (weil eben daraus viele Krankheiten entstehen können). Ich überlegte, wohin ich nach dem Job reisen könnte. Irgendwann sagte ein Bekannter zu mir, ich solle pilgern gehen. Ich kam bis dahin tatsächlich nicht auf die Idee, wahrscheinlich weil ich auch nie der größte Wanderfreund war. Aber warum nicht?

Ich fing an zu recherchieren: Wo gibt es Pilgerwege? Was brauche ich dafür? Wie lange möchte ich pilgern gehen? Ich wusste, dass ich mir als Anfängerin nicht gleich einen 1000 Kilometer Wanderweg vornehmen würde. Schließlich weckte der portugiesische Jakobsweg in Portugal und Spanien mein Interesse. Knapp 300 Kilometer, direkt am Atlantik entlang, nur der Weg und ich. Das klang so verlockend! Nach ein paar Tagen habe ich die Flüge gebucht und sagte zu meiner Mutter, dass ich pilgern gehen werde. Ihre erste Frage war: „Hast du dir das richtig überlegt?“. Ihre Bedenken waren aber nicht etwa, dass ich das alleine machen wollte, sondern weil ich öfters Probleme mit meinen Schuhen habe und mir selbst nach kurzen Strecken Blasen an den Füßen reibe.

Andere mögliche Gründe für das Pilgern

Zur Zeit der Entstehung des Jakobskultes im Mittelalter pilgerte man der schriftlichen Überlieferung zufolge vorrangig aus religiösen Gründen. Pilger erhofften sich die Vergebung von Sünden oder die Heilung einer Krankheit. In der Literatur finden sich auch Hinweise, wonach Sündern und Straffälligen die Reise nach Santiago zur Sühne ihrer Schuld auferlegt wurde. Heute wird gemäß der Pilgerstatistik immer noch aus religiösen Gründen gepilgert, aber auch spirituelle Gründe zur Selbstfindung, sportliche Herausforderung, Interesse an der portugiesischen und spanischen Kultur, Kontakt mit Gleichgesinnten, Interesse am minimalischten Lebensstil oder einfach nur die Lust nach einer mehrtägigen Wanderreise. Für einige Pilgern bedeutet Pilgern eine besondere, ganzheitliche Lebensweise, die sich auf einzigartige Weisen zu so etwas wie einer Komposition aus all den eben genannten Motiven zusammengefügt.

Es geht los – die ersten Tage

Mein Hinflug startete in Berlin mit Ziel Porto. Dort buchte ich im Voraus meine erste Unterkunft, da ich in Porto um Mitternacht ankam. Tipp: Travel & Live Hostel. Das Hostel liegt sehr zentral und von der 4. Etage hast du auf dem kleinen Balkon einen tollen Ausblick auf die Stadt.

Das solltest du in Porto sehen

  • Mercado do Bolhão
  • Kathedrale von Porto
  • Bahnhof São Bento
  • Palácio da Bolsa
  • Standseilbahn Funicular dos Guindais
  • Eisenbrücke Ponte Dom Luís
  • Kirche S. Francisco
  • Avenida dos Aliados
  • Promenade Cais da Ribeira
  • Nationalmuseum Soares dos Reis
  • Historische Straßenbahn Electrico
  • Casa da Música
  • Muralha Fernandina (Stadtmauer)
  • Praia dos Ingleses

Die weltbekannte Spezialität Portos ist der Likörwein, der bei uns unter dem Namen Portwein bekannt ist. In verschiedenen Weinkellern, Bars und Spezialläden kannst du diesen in verschiedenen Qualitätsklassen und Jahrgängen probieren und kaufen. Portwein ist ein geschützter Markenname. Er wird aus einer besonderen Traubenart gekeltert, die in der nahen Region des Flusses Douro gedeiht. Bei der Herstellung des Weines wird die natürliche Vergärung des Traubenzuckers zu Alkohol auch eine Zugabe von Weinbrand gestoppt, wodurch er seinen besonderen Alkoholgehalt und seine Süße erhält. Eine weitere Köstlichkeit in Porto sind die Pastel de Natas, Francesinha und Tripas.

Porto wird als Kulturhauptstadt Portugals bezeichnet, es lohnt sich definitiv, hier am Anfang oder am Ende noch etwas Zeit zu verbringen

Um vom Flughafen Portos in die Innenstadt zu gelangen, bietet sich die S-Bahn an. Die Fahrt kostet 2€ (plus eventuell 0,60€ Magnetkartenkaufpreis). Die S-Bahn fährt alle 20 Minuten in 30 Minuten z.B. zur Haltestelle „Trindade“, die relativ zentral liegt. Die Busse 601, 602 und 604 fahren bis Mitternacht, ab Mitternacht fährt die Buslinie 3M stündlich ins Stadtzentrum. Ich bin nach Mitternacht angekommen und habe mir mit anderen Reisenden ein Uber geteilt. Bedenke, dass in Portugal die Uhr eine Stunde nachgeht (in Spanien nicht).

Wie es mir in den ersten Etappen erging, erfährt du im Beitrag „Auf dem portugiesischen Jakobsweg – die ersten 4 Etappen ab Porto„.

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2 Kommentare

  1. Hallo Meike,
    danke für die hervorragende Seite als Anregung für den Portugiesischen Jacobs Weg entlang der Küste.
    Ich werde die Pilgerreise nach deinem Vorbild am 11.04.2023 starten. Gern würde ich vorab mit Dir noch mal reden. Es gibt da sicher noch Details, wo Du einen sicheren Tipp hast, z.B.:
    – Verpackung Rucksack für Flug
    – 1. Übernachtung
    – Zwischenübernachtungen
    – Fährnutzung Portugal Spanien
    – Rückreise nach Porto
    … um nur einige Fragen zu nennen.

    Liebe Grüße
    Maco

    1. Hallo Maco,
      vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Das finde ich toll, da geht es ja schon bald los! Gerne können wir vorab nochmal reden, klar. Im Blog-Artikel „von Caminha nach Redondela“ habe ich über den Grenzübergang von Portugal nach Spanien geschrieben. Ich war in Caminha auf dem Campingplatz, der etwas außerhalb der Stadt liegt. Und von dort sind regelmäßig Taxi-Boote gefahren. Die Überfahrt hat eine Minute gedauert, schon war ich in Spanien! Das war super praktisch, weil ich nicht erst nach Caminha laufen musste. Ich weiß aber, dass von dort eine Fähre fährt. Da kann ich dir aktuelle Infos im April aber auch nochmal zukommen lassen.
      Lg und bis bald 🙂

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